Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht 

Iven Otto 

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Rechtsanwältin 

Antonia Triller 

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Online-Scheidung

Ob Sie Ihren Anwalt persönlich sehen oder nicht, kostet gleich viel!

Im Ehescheidungsverfahren entstehen Gerichts- und Anwaltskosten.

Die Gerichtskosten richten sich nach dem Gerichtskostengesetz (FamGKG) und orientieren sich nach dem Verfahrenswert.

Im Gerichtsverfahren sind die Anwälte an die gesetzlichen Gebühren gebunden, es gilt also das RVG. Somit ist die Höhe der Gebühren unabhängig davon, ob Sie persönlich vorsprechen, eine Videokonferenz mit uns durchführen oder Ihre Unterlagen auf dem elektronischen Wege übermitteln, sondern richtet sich allen nach dem Verfahrenswert, welcher sich u.a. nach Ihren Einkommen richtet. 

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Beispielrechnung

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Ausgehend von dem Verfahrenswert in Höhe von 9.000,00 € für die Ehescheidung bemessen sich die Gebühren nach RVG wie folgt:

Verfahrenswert: 9.0000,00 EUR

Verfahrensgebühr § 13 RVG, Nr. 3100 VV RVG                        1,3                                                   659,10 EUR

Terminsgebühr § 13 RVG, Nr. 3104 VV RVG                             1,2                                                   608,40 EUR

Zwischensumme der Gebührenpositionen1.                                                                                   267,50 EUR

Pauschale für Post und Telekommunikation Nr. 7002 VV RVG                                                          20,00 EUR

Zwischensumme netto                                                                                                                 1.287,50 EUR

19 % Mehrwertsteuer Nr. 7008 VV RVG                                                                                           244,63 EUR

Gebühren brutto                                                                                                                         1.532,13 EUR

Also: Alle Anwälte sind gleich teuer oder gleich günstig. Die gesetzlichen Gebühren dürfen jedoch im Scheidungsverfahren nicht unterschritten werden.

Sollten Sie lediglich über geringe Einkünfte verfügen oder ALG II beziehen, können Sie Verfahrenskostenhilfe in Anspruch nehmen; über die Gewährung entscheidet das zuständige Amtsgericht. Ihr Antrag wird zusammen mit dem Antrag auf Ehescheidung eingereicht.

Die für den Antrag auf die Gewährung der Verfahrenskostenhilfe notwendigen Unterlagen senden wir Ihnen zu.

Für die Bemessung des Verfahrenswertes werden in der Regel folgende Kriterien herangezogen:

  • für die Einkommensverhältnisse ist das in drei Monaten erzielte Nettoeinkommen der Ehegatten einzusetzen
  • alle Umstände des Einzelfalles, insbesondere Umfang und Bedeutung der Sache, Vermögen der Ehegatten, Anzahl der Kinder (i.d.R. Abzug von einer Pauschale für Unterhalt der Kinder) etc.

Der Wert darf nicht unter 3 000 Euro und nicht über 1 Million Euro angenommen werden.

Der Verfahrenswert steigt auch entsprechend, wenn neben der Ehescheidung über den Versorgungsausgleich und andere Streitpunkte/ Folgesachen (elterliche Sorge für die minderjährigen Kinder, Hausrat, Unterhalt etc.) entschieden wird.  

Der Verfahrenswert wird durch das zuständige Amtsgericht bestimmt.